Golf spielen lernen in den Alpen

Golf spielen lernen in den Alpen

Kaum eine andere Sportart ist so klischeebehaftet wie Golf. Oder haben Sie schon einmal sagen hören, dass Segeln, Skifahren oder Bergsteigen nur etwas für reiche, alte Snobs mit unendlich viel Zeit ist?

Die, die zum ersten Mal auf den kleinen, weißen Ball zielen, aufschwingen, mit voller Körperspannung durchschwingen und den Ball so treffen, dass er fliegt und fliegt – egal wohin, die haben zumeist verstanden um was es beim Golfspielen geht: Um eine Sportart, die man am besten mit sieben gelernt hätte, die volle Konzentration benötigt und die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Berufen, Einkommen und anderen Interessen auf einen gemeinsamen Nenner bringt. Alle wollen nur das eine: Das satte Geräusch hören, wenn der eigene Schläger den Golfball ideal – also am „Sweet Spot“ trifft. Und die meisten, die das einmal oder zweimal erlebt haben, hat der Virus schon gepackt. Spätestens dann wird ein Golflehrer (Pro) kontaktiert, der mit Technik und Tipps dieses golferische Glücks-Geräusch möglichst rasch und oft wiederbringt.

Die, die im Urlaub gelernt haben Golf zu spielen, kehren sehr oft wieder an den gleichen Ort zurück. Sie entwickeln eine besondere Verbundenheit zum Golflehrer und zu ihren Gastgebern, die sie motiviert und betreut haben. Mit Golfeinsteigern passiert etwas ganz Besonderes: Sie werden vom Rookie zum Golfer. Auch wenn noch nicht jeder Schlag sitzt (das werden sie in der Regel nie tun, außer vielleicht man hätte bereits mit sieben Jahren begonnen), man gehört dazu. Und das unabhängig von der gesellschaftlichen Stellung, dem Alter oder der sonstigen Interessen.

Golfschulen in den Golf Alpin Clubs bieten Leihsets an. Wer im Urlaub Golf einmal ausprobieren will, braucht keine Ausrüstung. Turnschuhe, eine normale Hose und bestenfalls ein „Polo-Leiberl“ (Polo-Shirt) sind völlig ausreichend. Einen Satz Schläger gibt es übrigens ab EUR 179,90 (gesehen bei: www.golflaedchen.de) oder – individuell auf die Bedürfnisse abgestimmt, in jedem Pro-Shop der Golfanlagen. Natürlich gibt’s auch den Putter (das ist der Schläger, mit dem man den Ball dann letztendlich ins Loch befördern sollte) wahlweise aus Gold oder Platin mit Strasssteinen besetzt (gesehen bei Barth & Sons ab EUR 2.300,-: http://www.thegoldenputter.com). Genauso wie es von Bentley Luxus-Skier um 9.800 Schweizer Franken gibt.

Für alle, die Golf ausprobieren oder lernen wollen: tun Sie`s im Urlaub! Hier haben Sie den Kopf frei, die Zeit dran zu bleiben, nette Gleichgesinnte, die Sie im Gegensatz von zu Hause nicht dauerhaft mit ungewollten Tipps versorgen und Gastgeber, die zur Versorgung Ihres Muskelkaters bestens ausgerüstet sind. Massagen, Whirlpools, Dampfbäder und Co sind eine wahre Wohltat nach dem Golftraining. Sie werden nämlich Muskeln spüren, von denen Sie bis dahin gar nicht gewusst haben, dass es sie gibt. Und für die optimale Kalorienzufuhr ist auch gesorgt. Viele Golf Alpin Hotels achten auf ausgewogene und gesunde Ernährung im Rahmen ihrer Verwöhnpension, (z.B.: Hotel Sportalm, Biohotel Holzleiten,..) die Ihre Spielerfolge zusätzlich unterstützen.

Die Golfschulen der Golf Alpin Clubs bieten auch Kurse an, die mit der Platzreifeprüfung enden. Mit der Platzreife haben Anfänger die offizielle Erlaubnis, auf dem Golfplatz, auf dem die Prüfung abgenommen wurde, zu spielen. Dieses altmodisch anmutende Verfahren gewährleistet vor allem die Sicherheit auf dem Golfplatz. Nach dem Platzreifekurs wissen Sie zum Beispiel, dass beim Ruf „Fore“, wohl einem anderen Golfer, der besser auch mit sieben Jahren begonnen hätte, ein Ball „ausgekommen“ ist und Sie sich kleinmachen und den Kopf einziehen sollen.

Es gibt zwar keine Garantie, aber in der Regel wird die Bestätigung der Platzreife eines Golf Alpin Clubs bei Ihnen zu Hause anerkannt. Wenn das nicht der Fall ist, reicht zumeist eine weitere Prostunde um die Platzreife zu bestätigen.

Wenn Sie zum Start Ihrer Golfkarriere noch keine Jahresspielgebühr in einem Club zu Hause bezahlen möchten, bieten viele Golf Alpin Anlagen günstige „Ferienmitgliedschaften“, die sich im Normalfall nach dem 6. Urlaubs-Golftag amortisiert haben (z.B. Waldhofalm, Golfclub Mieminger Plateau).

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