Behind the scenes: der Salzburger Lungau

Behind the scenes: der Salzburger Lungau

Der Salzburger Lungau ist unter Salzburgs Urlaubsregionen ein echter Geheimtipp. Eingebettet zwischen den Niederen Tauern und den Nockbergen bietet die Region eine unverwechselbare Vielfalt und eine hohe Lebensqualität. Nicht ohne Grund wurde die Region mit der Auszeichnung „UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau & Kärntner Nockberge“ unter besonderen Schutz gestellt. Außerdem zählt die Region zu den sonnenreichsten Gegenden Österreichs. Wo im Lungau besonders unvergessliche Momente garantiert sind, verraten diese Geheimtipps.

Mit den Schafen die Alm verlassen
Der alljährliche Almabtrieb ist ein wichtiger Bestandteil der Lungauer Volkskultur und wird seit vielen hunderten Jahren betrieben. Im Ort Göriach holt man statt den Rindern die Schafe von der Alm nach Hause. Zu erleben gibt es dabei nicht nur eine schöne Wanderung – der Almabtrieb ist jedes Jahr ein großes Fest, bei dem man sich feierlich vom Almsommer verabschiedet. Nach getaner Arbeit sitzt man zusammen, isst und trinkt gemeinsam. Und erinnert sich an den schönen Sommer zurück.

Mit dem (E-)Bike von Bergsee zu Bergsee radeln
Der Salzburger Lungau ist die höchstgelegenste E-Bike-Region Österreichs. Dementsprechend beliebt sind die unzähligen Routen bei Radfans und denjenigen, die an ihrer Kondition arbeiten. Ob Genussradler, E-Bike-Anhänger, Rennradler oder Mountainbiker – die Region hat für jeden die passende Auswahl parat. Insgesamt befinden sich etwa 150 E-Bikes in den Lungauer Verleihen und knapp 100 Akkuladestationen und Radtechnik-Partner sorgen für einwandfreies Fahrvergnügen auf dem weitläufigen Radwegenetz. Wer das Rad gegen die Wanderschuhe tauscht, der kann ein paar der ca. 60 kristallklaren Bergseen oder die schier endlosen Wanderwege auch mit Stock und Schuhen begehen.

Lungauer Eachtlinge und Schöpsernes beim Lungauer Bauernherbst probieren
Der Lungauer Bauernherbst ist eines der Highlights in der Region. Hier werden traditionelle Feste gefeiert, Brauchtum gelebt und heimische Schmankerl serviert. Dazu zählt das „Schöpsernes“ – das Bratl vom Lungauer Weideschaf. Zu dieser Spezialität serviert man traditionell Krenkoch, Grantn (Preiselbeeren) und Lungauer Eachtling (Kartoffeln). Der Lungauer Eachtling ist ebenfalls typisch für die Region, fixer Bestandteil des Bauernherbstes und gedeiht aufgrund des speziellen, inneralpinen Klimas besonders gut in der Region. Das sind freilich nicht die einzigen Schmankerl, die im Lungau auf den Tisch kommen. Weitere Spezialitäten sind beispielsweise Hasenöhrl mit Sauerkraut, Brennmuas, Tauernroggenbier, Bauernkrapfen oder das Lungauer Almmarzipan.

Sagen vom Hexentanz auf dem Speiereck und dem geheimnisvollen Thurnschallweibl erzählt bekommen
Die Bergseewanderungen im Lungau sind wahrhaftig sagenhaft. Neben detaillierten Wegbeschreibungen finden Wanderer auf den Wegen zwischen den Seen Erzählungen und Sagen aus der Region. So heißt es beispielsweise, dass das Speiereck einst ein Treffpunkt der Hexen und Zauberer war, an dem wilde Feiern stattgefunden haben. Der Höhepunkt war der Hexentanz, bei dem zu schaurigen Klängen und wilden Bewegungen der Felsgipfel umrundet wurde. Auch die Tochter eines lokalen Bauern nahm regelmäßig an den Tänzen teil, war als Hexe verschrien und landete schließlich auf dem Scheiterhaufen. Eine weitere Sage erzählt vom „Thurnschallweibl“, einer alten Rittersfrau, die auch noch heute die unter der Ruine verborgenen Schätze bewacht. Die ehemalige Burg befindet sich auf einer Anhöhe am Weg zwischen Tamsweg und Lessach im Wald versteckt. Das „Weibl“ soll schon öfters gemeinsam mit einem schwarzen Hund gesehen worden sein, aber bisher hat sich noch niemand getraut, den beiden in die unterirdische Ruine zu folgen. Sie sehen schon: Der Salzburger Lungau steckt voller geheimnisvollen Erzählungen, die darauf warten, geteilt zu werden!

Das Handicap auf dem idyllischen Golfplatz in St. Michael verbessern
Der Golfplatz im Salzburger Lungau gilt als einer der anspruchsvollsten und schönsten in ganz Österreich. Beim Bau wurde viel Wert auf ökologische Landschaftsgestaltung gelegt, was die sonnige Höhenlage und den Platz selbst einzigartig und traumhaft schön macht. Das Handicap kann auf der großzugigen Übungsanlage aufgebessert werden und das Clubhaus befindet sich zwischen dem 9. und 18. Green im Zentrum der Anlage. Einsteigern und Kurzspielern ist der Lungau9-Platz ans Golferherz zu legen, auf dem acht Par 3 und ein Par 4 darauf warten, bespielt zu werden. Die Golfanlage ist liebevoll gestaltet, kompakt und sorgt für Abwechslung – denn überall lauern kleine Hindernisse für die Golfer.

Auf 1.500 Metern im Prebersee baden gehen
Der Prebersee ist ein alpiner Moorsee auf über 1.500 Metern in der gleichnamigen Region Prebersee. Die dunkle, geheimnisvolle Farbe des Wasserspiegels entsteht aufgrund von Schwebstoffen des Moores. Den See kann man auf dem Moorlehrpfad, einer etwa 45-minütigen Wanderung umrunden oder an vorgegebenen Zugangsbereichen auch darin baden gehen. Der Prebersee liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, weshalb auf die Umgebung besonders Acht gegeben werden muss. Funfact: Früher lockte der Ruf des Goldes die Menschen hinauf in die Nähe des Sees – und zwar zum so genannten Bischofsloch, wo ein Goldstollen verzeichnet ist.

An den Kraftplätzen eine Pause vom Alltag genießen
Im Salzburger Lungau gibt es sie – Plätze, an denen man Körper, Geist und Natur spürt und sich neuen Elan, Entspannung und eine kleine Auszeit holt. Kräuterführungen, Kneipp-Wanderungen und Kraftplätze mit Ruhemöglichkeiten zum Energie tanken findet man vermehrt in der Region. Auch bei Quellwasserrundwegen mit Picknick beim Wasserfall, wie zum Beispiel in Lessach, kann man die Seele baumeln lassen und in sich gehen.

Impressionen